DIE ERZAKTIVITÄT
Canale d'Agordo entstand hauptsächlich als Erzzentrum nach dem Jahr 1000. Vom 14. bis 18. Jahrhundert ist eine wichtige und fortwährende Eisen- und Kupferförderung sowie die Verschmelzung solcher Erzen in den Schmieden und Werkstätten von "I Forn", 500 m von der Kirche entfernt, dokumentiert.
Die bedeutsamsten Förderungspunkte waren Sàis (in der Nähe von Canale) und Sass Négher (in der Nähe von der Ortschaft Garés).
Solcher Betrieb sorgte, zusammen mit den Landwirtschafts- und Zuchtbetrieben, jahrhundertlang für den Unterhalt des ganzen Tales.
Deshalb wurde Canale d'Agordo das wirtschaftliche, religiöse und politische Zentrum des Bioistales und konnte sich die Gründung einer von Agordo unabhängigen Pieve (Pfarrei) schon seit 1458 erlauben.
Die Erzaktivität wurde untersucht und das Ergebnis dieser Studie findet man im Buch "Le miniere in Valle del Biois" (2007) von Dante Fiocco und Denis Della Giacoma.






